Lieblingsbücher

Wir lesen wahnsinnig gerne, deswegen gibt es hier eine Liste unsere Lieblingsbücher, die wir euch im Blog schon vorgestellt haben. Es ist eine Mitwachs-Seite, das heißt, wir werden hier immer mal wieder neue Bücher ergänzen. Reinschauen lohnt sich also. :-)

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11 Tips für den Kindergarten -Teil 1-

Für viele Eltern rückt der Kindergarten, sobald ihr Spross 3 Jahre alt wird, in den Fokus der Aufmerksamkeit. Ich möchte hier einige meiner Erfahrungen als Erzieher mit euch teilen und allen Beteiligten das Leben im Kindergarten verun.komplizieren®

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11 Tipps zum Kochen mit Kindern

Vielleicht ist euch aufgefallen, dass in unseren Rezeptbeiträgen fast überall Kinder(Hände) zusehen sind. Das liegt nicht daran, dass wir damit tolle Werbung machen wollen, sondern weil wir als Familie am liebsten alle zusammen kochen. Ein paar Tipps, wie das am besten gelingt, haben wir euch aufgelistet.

1) Jeder der möchte darf mitmachen.

Kinder sind von sich aus neugierig und möchten an der Erwachsenwelt so viel wie möglich teilhaben. Warum dann auch nicht beim Kochen. Die ganz kleinen Babys können in Tragetuch oder Tragehilfe ganz dicht (aber bitte ausserhalb der Gefahrenzone) bei Mama sein, die größeren räumen schon fleißig den Einkaufskorb leer oder spielen zwischen Töpfen. Ab dem Kleinkindalter sind sie schon richtig dabei und die Oma hat bestimmt noch ein paar Familienrezepte auf Lager, die einfach ausprobiert werden müssen.

DSC_49762) Verteilt die Aufgaben lieber nach Erfahrung als nach Alter.

Unsere Kinder sind von kleinauf beim Kochen dabei. Kein Wunder also, dass ich ihnen schon in jungen Jahren größere Aufgaben zutrauen kann. Unsere Tochter (3) kocht am liebsten Buchstabensuppe und bäckt Kuchen. Nur das Abmessen der Zutaten übernehme ich noch. Wer aber noch nie oder selten selbst in der Küche zu Gange war, braucht vielleicht eine intensivere Einweisung auch im Erwachsenenalter. Das ist auch nicht schlimm. Alles braucht etwas Übung.

3) Kocht richtiges Essen und lustiges Essen.

Wenn man mit Kindern kocht, muss es nicht immer das Gurkenkrodil sein. Genauso wichtig ist, dass die Basics wie Kartoffeln kochen, Würstchen warm machen und ein Spiegelei braten genauso beherrscht werden. Kinder sind von ihrer eigenen Kochkunst begeistert egal was entsteht. Kreativ sein darf man aber natürlich trotzdem.

4) Kocht leckeres Essen.

Es gibt Sachen, die isst man einfach nicht gerne…. und dann kochen? Nein danke._DSC6962

5) Spinat und Kuchen mit viel Butter

Letztens las ich man solle seinem Kind beibringen Spinat zu kochen und Kuchen mit sechs Stück Butter. Essen sollte ausgewogen sein. Und: Essen sollte nie Zwang werden, weder nach der einen noch nach der anderen Seite.

6) Mehr Zutaten einplanen

Man kennt es ja selber: nur mal kurz kosten, ob der Teig auch schmeckt oder die Suppe nicht zu salzig geworden ist. Bei mehreren Köchen werden dann die Zutaten schnell knapp. Lieber also etwas mehr einplanen. Dann ist man auch für unvorhergesehene Unfälle gerüstet.

7) Keine Angst vor Gefahren

„Messer, Gabel, Schere, Licht sind für kleine Kinder nicht.“ heißt ein altbekanntes Sprichwort. Ein anderes heißt aber auch: „was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Wie also mit Gefahren umgehen? Ganz verbieten? Nur Rühren statt Schnippeln? Der bessere Weg heißt hier: begleiten, statt verbieten. Kleine Kinder müssen erst lernen, dass Messer scharf sein können und Herdplatten heiß. Aber sie lernen es nicht, wenn man sie von jeder Gefahr fern hält. Man kann anfangs gemeinsam Gemüse schneiden und die Suppe umrühren. Dann mit einem Erwachsnen in der Nähe, der Tipps gibt und schließlich ganz alleine. Oder in (größerem) sicherem Abstand die Hand über die Herdplatte halten um zu merken, dass es da schon ganz schön warm ist. Auch hier zählt wieder Erfahrung geht vor Alter.

DSC_62188) Aber Notfallplan im Kopf

Etwas passieren kann aber trotzdem. Auch ich habe mich schon mal verbrannt, geschnitten oder Gläser fallen lassen. Hilfreich ist es, wenn man einen Notfallplan für die typischsten Situationen im Kopf hat: Wo sind Pflaster? Wo kann ich schnell Kühlakkus und kalte Waschlappen finden? Sind Kehrschaufel und Besen vorhanden. Wie verhalte ich mich, wenn sich jemand sehr verbrannt hat oder wenn sich Öl in der Pfanne entzündet. Ich habe solche Notfallpläne für alle möglichen Situationen im Kopf und kann sie dann, eben weil sie schon fertig gedacht sind, im Notfall einfach abspielen. Mittlerweile beobachte ich auch bei unseren Kindern (2+3J), dass sich Teile davon, die wir schon benötigt haben, auf sie übertragen: Meine Tochter fragt z.B. nach kalten Waschlappen, wenn jemand zu nah an die heiße Auflaufform gekommen ist.

9) Ruhe und Gelassenheit

Wenn du selbst unter Stress bist, überlege dir, ob du wirklich ein Kochprojekt mit anderen starten willst. Innere Unruhe ist für alle eine Belastung. Koch also entweder allein, lass die anderen ran oder entspanne kurz.

Es muss nicht alles perfekt sein. Kein Meister ist vom Himmel gefallen und es gibt verschiedene Arten Paprika zu würfeln oder Teig zu kneten. Hauptsache ihr habt Spaß.

10) Lob_DSC7112

Wo wir gerade beim Spaß sind. Es freut jeden ungemein ab und zu gelobt zu werden. Für viel Ausdauer, für die große Hilfe, für so viel Kreativität, für diesen oder jenen Arbeitsschritt, der mittlerweile ganz von selbst klappt und zum Abschluss noch mal an alle Beteiligten für das tolle Projekt.

11) Die Nummer vom Lieferservice in Reichweite

Plan B ist manchmal nicht schlechter als Plan A. Wenn der Milchreis doch mal angebrannt ist und nur noch ecklig schmeckt, am besten was aus dem Tiefkühlfach zaubern oder vom Pizzadienst liefern lassen. Und ein paar Tage später einfach nochmal probieren.

Vielleicht habt ihr noch einen ultimativen Tipp? Dann nehmen wir den gerne noch mit auf. Wir freuen uns auf eure Kommentare.

Rezension: „In Liebe wachsen. Liebevolle Erziehung für glückliche Familien“ von Carlos Gonzales

Ein gutes Erziehungsbuch ist für mich vor allem bestärkend. Als Mutter möchte ich, dass mir jemand Mut macht, mit meinen Kindern ein glückliches und zufriedenes Familienleben zu führen. Ich möchte, konkrete Anregungen bekommen, was ich in meinem Alltag und in der Beziehung zu meinen Kindern verbessern kann. Ich möchte, wohl dosiert auch Ermunterungen was vielleicht nicht so gut läuft. Jemanden, der den Finger auf die wunden Punkte legt und mir hilft unsere Schwachstellen zu überwinden. Und ich möchte: Lob und Bestärkung. Ich möchte ein ausgewogenes Verhältnis von Freiheit und einfachen Regeln, denen ich einfach nur folgen brauche. Und am wichtigsten: ich möchte hinterher Lust haben mich meinen Kindern noch intensiver zu widmen.

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