22 Monate

Zweiundzwanzig Monate. In der Weltgeschichte nicht mal ein Wimpernschlag, aber ich kann mich nur noch dunkel an die Zeit erinnern, als Noa nicht bei uns war. Vielleicht liegt es auch daran, dass viel unserer Aufmerksamkeit auf ihr liegt. Sie erkundet die Welt – schon sehr selbstständig, aber oft braucht sie auch unsere Unterstützung und während die beiden Großen ein eingeschworenes Zweierteam sind, sind wir als Eltern bei der Kleinen doch am meisten gefragt, wenn es um Probleme geht, die gelöst werden müssen.

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18 Monate

Wahnsinn. Mein eben noch kleines Baby ist nun schon anderthalb Jahre alt. Es kommt einem vor wie ein einziger Augenblick. Ich habe beschlossen, die Beiträge über das Leben der Kleinen nun mehr zu strecken. Ab jetzt soll es nicht mehr monatlich, sondern im Zwei-Monats-Rhythmus etwas zu berichten geben. Ihre Entwicklung geht zwar rasant weiter, aber das „Grobe“ ist geschafft und ich weiß, dass ich viel von dem „Feinen“, was da gerade entsteht, gar nicht mitbekomme in dem ganzen Alltagstrubel. Auch die spezifische Einteilung in thematische Bereiche wird sich nun immer mehr auflösen. Ganz einfach, weil es dort an vielen Stellen nicht mehr viel zu sagen gibt.

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16 Monate

Es ist viel passiert. Ich habe mein Examen bestanden und einen Job bekommen. Wir haben die alte Wohnung gekündigt, eine neue gesucht, sind umgezogen, haben Sebastian einen neuen Job gesucht und neue Kitaplätze für alle und tausend andere Dinge versucht zu ordnen, die mit dem ganzen hin und her zu tun hatten. Jetzt entspannt sich die Lage laaaangsam etwas. Wir kommen Stück für Stück in der neuen Stadt an.

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Der zwölfte Monat

Und…. kein Baby mehr! Puh… ich muss zugeben, ich hatte richtig Bammel vor dem Tag an dem unser Babymädchen kein Babymädchen mehr sein wird. Das erste Jahr ist von einer ganz eigenen Magie umgeben. Es gibt so viele erste Male, alles ist einzigartig. Und man hat einen unsichtbaren Schutzraum um sich. Es ist das erste Jahr allgemein anerkannt, wenn man zuhause für das kleine Wesen da ist und die Mehrheit akzeptiert heutzutage – wenn auch manchmal widerwillig – Stillen, Tragen und Familienbetten bis zum ersten Geburtstag. In vielen Köpfen ist dann mit Überschreiten der magischen Ein-Jahres-Grenze Schluss damit. Doch das Gefühl bleibt eigentlich das gleiche.

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Der achte Monat

Als unser Babymädchen noch ganz frisch auf der Welt war, hatte ich manchmal das Gefühl, wir wären nur eine Person, so nah waren wir uns ständig und so intensiv konnte ich ihre Bedürfnisse mitfühlen. Jetzt kommt die Zeit, in der sie immer aktiver wird und in immer größer werdenden Entfernungen die Welt – auch ohne mich – entdeckt. Noa wird immer eigenständiger und wir werden immer mehr zwei verschiedene Personen.

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Der siebente Monat

Meine Freude und mein Verhängnis. Mein freudiges Verhängnis? Ich bin im Wechselbad der Gefühle. Ich habe mich für das Examen angemeldet und in diesem Monat war die Eröffnung, nun schreibe ich an meiner Examensarbeit. Auf der einen Seite genieße ich jede Minute, die ich mit unserem Babymädchen verbringen kann und würde den ganzen Tag nichts anderes machen wollen, auf der anderen muss ich mir jetzt immer mehr Freiräume schaffen, damit ich überhaupt eine kleine Chance habe, diese wichtige Prüfungsphase zu meistern. Dazwischen war noch Weihnachten und Silvester, was unser Baby aber verschlafen hat.

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Der fünfte Monat

Ihr Lieben, ich bin furchtbar in Verzug durch die Adventszeit und weil wir privat/beruflich auch gerade viel eingespannt waren. Aber jetzt gibt es detailliert wie immer was wir so alles in Noas fünftem Lebensmonat erlebt haben und wie toll sie sich wieder entwickelt hat. Mein Mini-Baby ist schon wieder gar nicht mehr so Mini… Dieses Mal gibt es besonders schöne Fotos, die bei einem Shooting mit Mary Vjaer Photography entstanden sind.

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Der vierte Monat

Noa ist vier Monate auf der Welt und ich frage mich manchmal, wie das Leben war, als sie noch nicht da war. Irgendwie kann ich es mir schon gar nicht mehr vorstellen. Sie ist so selbstverständlich in meinem Leben, als wäre sie nie weggewesen.

Gleichzeitig ist das Gefühl so seltsam, wenn man Eltern mit jüngeren Kindern trifft und einem bewusst wird, dass man nicht mehr das jüngste Baby von allen hat. Dass nicht mehr alles so frisch ist, wie es sich manchmal noch anfühlt. Und dass damit auch irgendwie die Erwartungen, besonders die eigenen, steigen, wieder alles ganz im Griff zu haben, und man sich manchmal wieder in den glückseligen frisches-Baby-Raum zurück wünscht.

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Der dritte Monat

Drei Monate sind wir nun schon zu fünft. Ein Viertel Jahr mit Noa. Und auch schon wieder fünfundzwanzig Prozent Babyzeit vorbei. Die ersten drei Monate sind die anstrengendsten und schlimmsten, wenn man die meisten Babyeltern fragt. Für mich waren sie eher schön – und trotzdem herausfordernd.

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Der zweite Monat

Ich möchte die Zeit am liebsten festhalten und in ein Marmeladenglas stecken, damit ich sie später noch einmal genießen kann. Aber das geht nicht. Die ersten sechs Wochen sind für mich immer etwas ganz Besonderes. Ein kurzer Augenblick bevor das Baby so richtig in der Welt angekommen ist und auch zunehmend fordernder wird. Ein Wimpernschlag gefühlt und schon sind die ersten zwei Monate um. Zeit einen kleinen Rückblick zu halten.

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