Weltgedenktag der verstorbenen Kinder

Zweiter Advent und gleichzeitig Weltgedenktag der verstorbenen Kinder
Was für ein Jahr.
Ich habe den Schmerz von Eltern gesehen, die ihr lebenslustiges Kind verloren haben;
habe eine Frau getroffen, die am Grab ihres erwachsenen Sohnes mit lauter Stimme beten konnte „Vater unser im Himmel … dein Wille geschehe…“;
habe eine Mutter kennen gelernt, die trotz zwei Verlusten den Zugang zum Leben nicht verloren hat;
stand am Grab viel zu früh gestorbener Kinder und spürte mit tiefster Gewissheit, dass sie bei Gott geborgen und nur vorausgegangen sind,
hab erfahren, dass es völlig ok ist, wenn der Schmerz nicht nach Tagen oder Wochen weg ist, sondern Zeit braucht;
habe gespürt, dass Kinder ihren Eltern auch nach Jahrzehnten noch so wichtig sind.

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Füllung für den Adventskalender

Die Zeit rast. Die Tage fliegen dahin. Unser Adventskalender ist zum Glück schon fertig gebastelt und kann in einen neuen Einsatz starten, aber gefüllt werden muss er jedes Jahr aufs Neue. Wir möchten euch einen Einblick geben, was bei uns schon drin gelandet ist. Die Bilder und Anregungen sind aus mehreren Kalenderprojekten zusammen getragen und sollen euch eine kleine Ideensammlung bieten. Ich würde mich freuen auch eure Vorschläge mit aufzunehmen., also erzählt mir gerne davon.

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Free your stuff

Wir – in Deutschland – leben in einem reichen Land. Theoretisch haben wir alle zumindest etwas Geld zur Verfügung und Millionen Dinge, die wir uns jederzeit kaufen könnten. Das bedeutet einerseits jede Menge Möglichkeiten, aber auf der anderen Seite sammelt sich auch einiges an Zeug an. Wir sind in den letzten Jahren zweimal umgezogen und ich war jedes Mal überrascht, wie viel wir besitzen. Und auch, wie vieles dabei ist, was ich nicht brauch, was mich aber irgendwie festhält. Also hieß es für mich „Befreie dein Zeug“ oder „Befreie dich von deinem Zeug“.

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22 Monate

Zweiundzwanzig Monate. In der Weltgeschichte nicht mal ein Wimpernschlag, aber ich kann mich nur noch dunkel an die Zeit erinnern, als Noa nicht bei uns war. Vielleicht liegt es auch daran, dass viel unserer Aufmerksamkeit auf ihr liegt. Sie erkundet die Welt – schon sehr selbstständig, aber oft braucht sie auch unsere Unterstützung und während die beiden Großen ein eingeschworenes Zweierteam sind, sind wir als Eltern bei der Kleinen doch am meisten gefragt, wenn es um Probleme geht, die gelöst werden müssen.

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Adieu Josef

Eigentlich bist du nur durch eine Verwechslung zu uns gekommen. Wir waren im August 2011 im Tierheim Unterheinsdorf unterwegs und nachdem wir Flocke ausgesucht hatten, wollten wir noch einer Katze ein neues Zuhause schenken, damit sie nicht alleine sein muss. Im vierten Katzen-Zimmer im Tierheim waren viele Katzen, von denen es einige genossen gestreichelt zu werden. Die Auswahl war schwierig: wen nehmen wir mit und vor allem: wen lassen wir da?

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Mach es gut, kleine Flocke

Wenn es Liebe auf den ersten Blick gibt. dann warst du es wohl für uns. Wir liefen im August 2011 durchs Tierheim Unterheinsdorf und sahen uns alle Katzen an, die ein neues Zuhause suchten. Im dritten Zimmer warst du mit vielen anderen. Unsere Blicke trafen sich und wir waren uns sicher: Die nehmen wir mit.

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18 Monate

Wahnsinn. Mein eben noch kleines Baby ist nun schon anderthalb Jahre alt. Es kommt einem vor wie ein einziger Augenblick. Ich habe beschlossen, die Beiträge über das Leben der Kleinen nun mehr zu strecken. Ab jetzt soll es nicht mehr monatlich, sondern im Zwei-Monats-Rhythmus etwas zu berichten geben. Ihre Entwicklung geht zwar rasant weiter, aber das „Grobe“ ist geschafft und ich weiß, dass ich viel von dem „Feinen“, was da gerade entsteht, gar nicht mitbekomme in dem ganzen Alltagstrubel. Auch die spezifische Einteilung in thematische Bereiche wird sich nun immer mehr auflösen. Ganz einfach, weil es dort an vielen Stellen nicht mehr viel zu sagen gibt.

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Geschenkideen zur Geburt und für das erste Lebensjahr

Wenn ein neues Familienmitglied die Familie vergrößert, ist die Freude meist groß. Gerne möchte man dem kleinen Schatz auch etwas Gutes tun und etwas schenken. Im ersten Lebensjahr gibt es zu dem viele Meilensteine und Entwicklungsschritte, die neues Equipment verlangen und mit der Taufe steht in vielen Familien auch das erste große Familienfest im Leben des Kindes an. Doch was genau soll man schenken? Was passt zu einem kleinen Wesen, das eigene Wünsche noch schlecht äußern kann? Wir haben euch hier mal unsere Geschenkideen aufgelistet, mit denen ihr als Eltern, Freunde und Verwandte sicher punkten könnt. Zum Schluss noch ein paar Worte, was sich eher nicht eignet. Da ich einige Produktmarken nenne, mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben, ist es im engeren Sinne WERBUNG*.

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16 Monate

Es ist viel passiert. Ich habe mein Examen bestanden und einen Job bekommen. Wir haben die alte Wohnung gekündigt, eine neue gesucht, sind umgezogen, haben Sebastian einen neuen Job gesucht und neue Kitaplätze für alle und tausend andere Dinge versucht zu ordnen, die mit dem ganzen hin und her zu tun hatten. Jetzt entspannt sich die Lage laaaangsam etwas. Wir kommen Stück für Stück in der neuen Stadt an.

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Der zwölfte Monat

Und…. kein Baby mehr! Puh… ich muss zugeben, ich hatte richtig Bammel vor dem Tag an dem unser Babymädchen kein Babymädchen mehr sein wird. Das erste Jahr ist von einer ganz eigenen Magie umgeben. Es gibt so viele erste Male, alles ist einzigartig. Und man hat einen unsichtbaren Schutzraum um sich. Es ist das erste Jahr allgemein anerkannt, wenn man zuhause für das kleine Wesen da ist und die Mehrheit akzeptiert heutzutage – wenn auch manchmal widerwillig – Stillen, Tragen und Familienbetten bis zum ersten Geburtstag. In vielen Köpfen ist dann mit Überschreiten der magischen Ein-Jahres-Grenze Schluss damit. Doch das Gefühl bleibt eigentlich das gleiche.

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